lokales Populationsmodell |
auch Diffusionsmodell, Nachbarschaftsmodell, fine grained model.
Für jedes Individuum wird eine Nachbarschaft definiert
(nicht zu verwechseln mit der
(Suchraum-)Nachbarschaft).
Nur Individuen innerhalb einer Nachbarschaft können Nachkommen
miteinander bilden, die Nachbarschaft bildet den
Selektionspool.
Die Anwendung des lokalen P. führt zu einer fließenden Unterteilung
der Population. Die Individuen sind untereinander durch Distanz isoliert.
Durch die Topologie/Struktur der Nachbarschaft wird bestimmt, wie
schnell Information innerhalb der Population fließen (diffundieren)
kann. Lokale P. werden benutzt, um die
Diversität
in einer
Population
durch
Nischenbildung
länger aufrecht
zu erhalten und
vorzeitiger
(Gen-)Konvergenz
entgegenzuwirken. |